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Ziel des Projekts ist es, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche - vom Kindergartenalter bis zu den Berufsschülern - ein Bewegungsprogramm erlernen, welches ihnen die Möglichkeit bietet, ihre motorischen Anlagen optimal zu entwickeln, Haltung und Koordination - wenn notwendig - zu verbessern und dabei Freude, Bewegungsgefühl und Leistungsbereitschaft zu entwickeln. Dabei geht es um die individuelle Bewegungspersönlichkeit jedes einzelnen Kindes und nicht nur um allgemeine Bewegungsaktivitäten für eine Kindergruppe.

Wie sieht dieser individuelle Weg aus?

Im Kindergarten oder in den ersten Klassen der Volksschule wird mit einem Gymnastikprogramm begonnen, bei dem die Kinder die für ihre körperliche Entwicklung wichtigen Übungen erlernen. Schon einige Kraftübungen aus dem Wirbelixbuch stärken nicht nur die Muskeln, sondern machen vor allem auch Spaß. Und diese Kombination von Wirkung und positiver Bewegungserfahrung soll als Ausgangsbasis für weitere Bewegungsaktivitäten genützt werden.

1. Schritt:
Im Kindergarten erlernt das Kind einige Wirbelixübungen – nach 2-3 Monaten wird mit einem lustigen Wirbelix-Trainingscheck die Ausführung der Übungen dokumentiert.

2. Schritt:
Das Kind bekommt die Wirbelixübungen (Buch, CD oder DVD) und kann damit auch zu Hause üben und dort vielleicht Eltern, Großeltern, Geschwister oder Freunde zum Mitmachen anregen und so auch von der Familie unterstützt werden.

3. Schritt:
Das Bewegungsverhalten (die Koordination) des Kindes wird etwas genauer betrachtet:
Ein einfacher Koordinations-Check, den sowohl Eltern als auch KindergartenpädagogInnen oder LehrerInnen ohne viel Aufwand durchführen können, sagt aus, ob das Kind laufen, springen, auf einem Bein stehen usw. kann. Wenn ein Kind bei diesen Grundübungen Probleme hat, dann sollte geübt werden: je früher mit Koordinationsübungen begonnen wird, desto schneller kann die Koordination verbessert werden.


4. Schritt:
Ab der 2. oder 3. Klasse Volksschule sollte zusätzlich zur Koordination auch die Haltung des Kindes unter die Lupe genommen werden. Fehlhaltungen sind bereits deutlich zu erkennen und noch relativ leicht zu korrigieren.

Wichtig dabei ist, dass das Kind sich selbst, seine Haltung und seinen Rücken kennen zu lernen beginnt und auch die Eltern und Lehrer wissen, ob es Haltungsprobleme gibt und wenn ja, was man gemeinsam dagegen tun kann.

5. Schritt:
Das Kind ab 10/12 Jahren sollte so weit mit seinem Körper vertraut sein, dass es weiß, wie ein Bewegungstraining wirken kann und mit welchen Übungen es Kraft aufbauen oder Muskeln dehnen kann. Dann kann es auch mitentscheiden, ob es bei einer schlampigen Haltung bleiben will, oder doch etwas zu einer Haltungsaufrichtung zu tun bereit ist.
Entscheidend ist, dass der Jugendliche weiß, wie er aussieht und was er mit Bewegungsübungen erreichen kann.

Mit Ende der Schulzeit sollte ein Jugendlicher wissen, was er seinem Körper zumuten kann, mit welchem Training er welche Wirkung erreichen kann und wie er sich vor Fehlbelastungen schützt. Der Jugendliche soll auch wissen, dass Haltungs- und Koordinationsprobleme – frühzeitig erkannt – mittels individueller Übungen korrigiert werden können. Als individuelles Ziel bietet das Projekt jedem Kind das Erkennen seiner besonderen Bewegungspersönlichkeit, sowie die Möglichkeit der Eigenverantwortung über eine positive Einstellung zum eigenen Körper.

 

 

 

 

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